espring

eSpring Test

Da das deutsche Trinkwasser zwar insgesamt als trinkbar angesehen wird, es einen aber doch immer wieder wundert, warum es so viele Trinkwasserfilter auf dem Markt gibt, oder warum immer mehr Leute sagen oder schreiben, dass sie nur noch Wasser aus der Flasche trinken, habe ich mich ein wenig schlauer gemacht. Was ist wirklich dran an diesen Wasserfiltern?

Erstmal habe ich eSpring Test gesucht, und habe dabei gelernt, dass für die Trinkwasserverordnung nur ca. 40 Grenzwerte getestet werden. Insgesamt wird das Wasser aber durch verschiedene Keime, Pestizide aus der Landwirtschaft, dort auch der in aller Munde Überdüngung, Medikamentenrückstände, Uran, Blei und Mikroplastik und sicher vieles mehr verschmutzt. Also darf man sich wohl schon fragen, ob es nicht besser wäre, das Wasser aus dem Hahn vor dem Trinken zu filtern, um es in Trinkwasser oder trinkbares Wasser zu verwandeln.
maxresdefault
Schlimm ist, dass gekauftes Wasser in Plastikflaschen auch nicht unbedingt rein ist. Dort spielt die toxische und hormonverändernde Chemikalie Bisphenol eine Rolle. Die deutschen Aufsichtsbehörden drücken wohl irgendwie die Augen zu, wenn es ums Trinkwasser geht und sagen, dass ein paar Pestizide durchaus im Mineralwasser sein dürfen, und dass das das Wasser sogar „natürlich“ macht. Und von der Umweltverschmutzung, die die PET-Flaschen verursachen, gar nicht zu reden. Auch wenn man Pfandflaschen kauft, soll die Qualität des gekauften Wassers doch oft schlechter als Leitungswasser sein. Das erstmal gelernt, wundert es einen nicht, dass viele Leute Wasserfilter jeder Art in Betracht ziehen und kaufen. Laut der Tests, die ich gefunden habe, ist die Antwort aber manchmal nicht ganz klar, ob sie wirklich alle gut filtern oder nicht.

In einem Test wurden drei verschieden Filtrationssysteme getestet und das von vier Anbietern. Zwei waren Tischfilter und der dritte der eSpring von Amway. Es ist ein Einbaufilter, der direkt an die Wasserleitung angeschlossen wird. Und es gibt einen extra Wasserhahn an der Spüle oder ein Modell für die Arbeitsfläche. Dieser Filter reinigt das Wasser mit einem Kohlefilter und eine zusätzliche Ultraviolett Lampe tötet Keime ab. Laut Amway entfernt dieser Apparat effektiv über 160 potentiell gesundheitsschädliche Verunreinigungen und tötet 99.99% aller Bakterien und Viren, die sich im Wasser befinden können. Der Preis liegt um die 1000 Euro und der Ersatzfilter, der einmal im Jahr ausgewechselt werden muss (oder, wenn man vorher auf 5000 Liter Wasser kommt), kostet um die 200 Euro und somit ist dieses Filtersystem einer der teuersten Filter.

Aber, laut Testergebnissen, hat der eSpring die Schwermetalle aus dem Wasser gefiltert, auch wenn der Rest der Ergebnisse teilweise nicht ganz eindeutig waren und nicht ganz mit den Angaben des Herstellers übereinstimmen. Trotzdem habe ich mir für diesen Wasserfilter entschieden, denn Amway hat doch glatte 20 Jahre Forschung in der “Wasserbehandlungstechnologie“ aufzuweisen, und das ist doch schon was.